Testudo graeca "souksensis"

oder

Maurische Landschildkröten in den Souks von Marokko

 

Auch wenn die folgenden Bilder überaus traurig stimmen und man diese Tiere am liebsten alle "retten" würde, der Kauf erzeugt nur neues und vermutlich noch weit mehr Tierelend! Dabei ist es fast egal, ob illegal für zuhause gekauft wird oder zur Freilassung in die Wildnis. Schon die kleinste Aufmerksamkeit, die man angebotenen "Waren" widmet, z.B. Bezahlung für Fotos, führt dazu, daß sich das Angebot sofort massiv verstärkt, und der Nachschub kommt aus der ohnehin schon fast leer geplünderten Natur....

Ein Beispiel: Ich habe am Strassenrand ganz normalen und in großen Mengen vorhandenen Unkrautsamen für meine Futterpflanzenzucht gepflückt. Die Ortsjugend hat mich kurz beobachtet, zupfte das nächste Gräslein ab und bot es zum Verkauf an...

 

Es tut weh, solch schöne Tiere in der "Todeszelle" sitzen zu sehen

 

Fast 50 Tiere in einem dreistöckigen Vogelkäfig,
in der unteren Etage auch adulte Weibchen und Männchen,
die keinerlei Platz zur Bewegung hatten.

 

Geteiltes Leid ist nicht immer halbes Leid...


Der Verkauf der Tiere ist offensichtlich nur Nebenverdienst

 

Gruppenhaltung ...

 

Tierbehälter sind meist schmutzig, dunkel und sehr zugig aufgestellt


Dieses hier zählt schon zu den Lichtblicken!

 

Für diese Fotos wurde absichtlich keinerlei Bakshish bezahlt.
Auf interessante, aber kostenpflichtige Fotos habe ich zum Wohle der Tiere verzichtet.

 

Siehe auch:

. Lebende Souvenirs zum Tode verurteilt

(Urlaubsaufruf der Schildkrötenfreunde Basiliensis)




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