Badebecken für adulte Landschildkröten

ca. 30 l, mit Abfluss und Drainage

Die Drainage: ein alter Mörteleimer, unten offen, oben ein Loch, zur Stabiltät gefüllt mit Kieselsteinen, aber leider ohne Entlüftungsschlauch.
Wichtigstes Werkzeug: Wasserwaage...

Ein (Kunst-) Korkstopfen hält den Abfluß offen. Damit er nicht "einbäckt" ist er mit ner Plastiktüte umwickelt.

Das Becken befindet sich an der (morgen-) sonnigsten Stelle des Geheges . Randvoll gefüllt gehen etwa 30 Liter rein

Inzwischen gut eingewachsen, besonders bewährt hat sich der niedrige Bodendecker (Glaux maritima), der den Betonrand verdeckt.

 

 

Tipps:

Wassermenge: Die Wassermenge sollte nach meiner Meinung nicht zu gering sein, damit das Becken im Sommer nicht zu schnell verschmutzt. Ich habe Beckengrößen von 10 - 30 l, die aus Hygienegründen abends abgelassen und morgens frisch befüllt werden.

Wassertiefe: Nach meiner Erfahrung schwimmen Schildkröten, zumindest Jungtiere, ähnlich wie Korken an der Wasseroberfläche und rudern dabei mit den Füßen, so daß auch tiefere Becken kein Problem sind. Die Tiere gehen aber im Normalfall nur so weit rein, wie sie sicher stehen können.

Uferform: Das Ufer muß nicht nur jederzeit griffig sein (nächtliches Trockenstehen verhindert Algenbildung), sondern auch sehr flach auslaufen. Eine geeignete Uferfom ist bei tiefen Becken extrem wichtig! Wenn die Tierchen aus irgendwelchen Gründen ins Schwimmen kommen, strampeln sie sich wieder ans Ufer. Ich habe aber folgende Beobachtung gemacht. Sie stellen erst von "Schwimmen" auf "Laufen" um, wenn auch die Hinterbeine Grund spüren. Ist das Ufer zu steil, stoßen sie sich beim Strampeln vorne immer wieder vom Ufer weg, obwohl sie nur loslaufen müssten. Ist das Ufer flach genug, laufen sie dagegen einfach durch das restliche, seichte Wasser an Land.

Entlüftung der Drainage: Die oben angegebene Drainage funktioniert. Aber im nachhinein wurde mir klar, daß etwas Entscheidendes fehlt was jedes Waschbecken hat, nämlich eine Entlüftung. Wenn das Wasser abläuft, muß die Luft aus dem Drainageeimer durch den Abfluss und das Wasser im Becken nach oben entweichen. Das geht langsam und blubbert störend laut vor sich hin. Ich würde heute bei der Anlage in den Mörteleimer ein zweites Loch bohren und zwar ganz oben an den Eimerrand. Hierein würde ich ein Stück Gartenschlauch stecken. Dieser Schlauch könnte unter dem Becken bis ans Ufer verlegen werden und dort - oben offen - enden. Wenn der Abfluss offen ist und Wasser nach untendrückt, kann die Luft durch den Schlauch entweichen.



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